Export: Die Länderauswahl

Hatto Brenner Exportmanager Fachexperte für Osteuropa

Für die Länderauswahl kommen z. Zt. ca. 200 Staaten der Welt in Frage. Von diesen gilt es, solche Länder auszuwählen, in denen für die exportfähigen Produkte des Unternehmens realistische Absatzchancen bestehen. Sortieren Sie in einem stufenweisen Vorgehen nach einander diejenigen Länder heraus, die wegen ungünstiger Rahmenbedingungen nicht bearbeitet werden können, bzw. für die Exportgüter keine ausreichende Eignung besitzen.

 

Neben der Eignung und den Chancen, die ausgewählte Märkte für einen erfolgreichen Absatz der Produkte bieten, analysieren und bewerten Sie stets auch die Risiken, die mit einer Bearbeitung des ausgewählten Marktes verbunden sein können. Am Ende des stufenweisen Auswahlverfahrens sollten ein bis zwei oder relativ wenige Märkte übrig bleiben, auf die der mittelständische Unternehmer seine Exportanstrengungen zunächst konzentrieren kann.

 

Hatto Brenner

Präsident der Europäischen Union Mittelständischer Unternehmen (EUMU)


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Export: "Kriterien für die Auswahl geeigneter Exportmärkte"

Übersicht: Kriterien für die Auswahl geeigneter Exportmärkte

Rahmenbedingungen


Politische Faktoren
































Wirtschaftsentwicklung






































Marktdaten und Konkurrenzsiztuation

Kriterien

 

Hemmnisse für den Markteintritt


 

 

 

 

 










Bonität des

Landes

 

 

 




Stabilität des politischen Systems

 

 

 

 

Volkswirtschaftliche Gesamtgrößen und deren Entwicklung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschafts- planung

 

 

 

 

Finanzhilfe des Auslands

 

 

 

 

 

 

 


Marktgröße

 

 

 

 

 

Marktwachstum

 

 

 

Konkurrenz

Zu erfassende Faktoren

 

Tarifäre Handelshemmnisse: Zollsätze und andere Eingangsabgaben

 

Nichttarifäre Handelshemmnisse: Import- lizenzen, Kontingente, Einfuhrverbote, Normen, der Zwang zu Kompensationsgeschäften

 

 

Rechtlicher Rahmen: Steuergesetzgebung, Beschränkungen der Währungskonvertibilität, Devisenkontrollgesetzgebung u. a.

 

 



Zahlungsbilanzsituation

 

- Defizite bzw. Überschüsse -

 

Zuwachs oder Abnahme der Devisenreserven

 

 

Häufigkeit bzw. Seltenheit von Demonstra- tionen, Streiks u.a.

 

 

Regierungsumstürze, Bürgerkriege u. a.

 


Größe des Bruttosozialprodukts (BSP)

 

 

 

Wachstumsraten des BSP

 

 

 

- nominal und real

 

- Entwicklung des Sozialprodukts pro Kopf

 

 

 

Demografische Daten wie Geburts- und Ster beraten, Raten der Ein- und Auswanderung, Grad der Alphabetisierung und der Bildungs- abschlüsse

 

 

 

Ausmaß der staatlichen Wirtschaftsplanung, Budgets für Planungsprojekte

 

 

 

Entwicklungshilfe der Bundesrepublik Deutschland (liefer-/projektgebunden), Hilfen der Weltbank (International Bank for Reconstruction and Development), ihrer Un- terorganisationen, Hilfen der Europäischen Gemeinschaft sowie der Regionalbanken (Banque Africaine de Développement, Asian Development Bank, Inter-American Develop ment Bank)


Marktvolumen

 

 

 

 

 

Zuwachsrate des Marktvolumens

 

 

 

Analyse der Hauptlieferländer und Analyse nationaler Hersteller

Auswertung

Nur wenn die Bewer tung positiv ist, wenn z.B. die Zollsätze nicht zu Preisen führen, die die Wettbewerbsfähigkeit verhindern, wenn Kontingente ausgeschöpft sind, bestehen Exportchancen

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur bei positiver Bewertung bestehen wirkliche Exportmöglichkeiten

 

 

 


Hinweise auf Dauerhaftigkeit der Geschäfte

 

 

 


Grobschätzung der Marktgröße

 

 

 

 

 


Abschätzung von

Zukunftschancen der

Marktgröße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus Prioritäten der Regierung im In- oder Ausland sowie der in- ternationalen und supranationalen lnstitutionen zeichnen sich Chancen für das eigene Unternehmen ab

 

 

 

 

 

 

 

 

Bestimmung der produktbezogenen Markt- bzw. Absatzchancen

 



Erfassung der Stärke der Konkurrenz im jeweiligen Lande; ggf.


Produktanalyse der Hauptkonkurrenten und deren Marketingstrategien



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Herzlichen Gruß

Eugen Murdasow

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