Export: Unternehmerische Zielsetzung

Hatto Brenner Exportmanager Fachexperte für Osteuropa

Enger werdende Inlandsmärkte und ein zunehmender Konkurrenzdruck,
insbesondere auch ausländischer Anbieter, erfordern von Ihnen, auch sichere und rentable
Geschäftsmöglichkeiten im Ausland zu erschließen.

Auf diese Weise wird die Existenzbasis Ihres Unternehmens im heimischen Markt gewährleistet.
Arbeitsplätze werden erhalten, die vorhandenen Kapazitäten werden besser und rentabler genutzt. Darüber hinaus erhalten international tätige Unternehmen im Kontakt mit ausländischen Geschäftspartnern wichtige Anregungen zur Weiterentwicklung und Verbesserung des bestehenden Produktions- und Leistungspotenzials

Hatto Brenner

 Präsident der Europäischen Union Mittelständischer Unternehmen (EUMU)


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Unter Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte
können Sie z. B. für das Exportgeschäft als eine der
Möglichkeiten der internationalen Betätigung qualitative Ziele
formulieren (siehe Übersicht unten ).

 

Wichtig: Um das so definierte Ziel zu verwirklichen,
müssen Sie alternative Exportformen abwägen;
innerbetriebliche Voraussetzungen finanzieller
organisatorischer  produktionstechnischer und personeller Art schaffen;  Markteingangsbedingungen geeigneter Märkte erkennen, prüfen und erfüllen.

Üblicherweise werden beim Aufbau von Auslandsgeschäften qualitative und quantitative
Zielvorstellungen miteinander verknüpft.

Je klarer Sie diese Ziele  definieren, umso eher lassen sich die Wege und Mittel zu ihrer Verwirklichung formulieren und finden, desto zuverlässiger lassen sich die Ergebnisse überprüfen, um ggf. Steuermechanis- men rechtzeitig zu aktivieren.

 

Die Formulierung Ihres Exportzieles sollte daher umfassen:
welche Produkte, in welchen Märkten, innerhalb welcher Zeit,
mit welchem Volumen abgesetzt werden sollen.



Übersicht: Ziele der internationalen Geschäftstätigkeit

 

Wachstum:

 

 

Kapazitätsauslastung:


 

Kostendegression:



Risikostreuung:

 

 

Produktlebenszyklus:

 


 

Marktpräsenz:

 

 

Image:

 

 

Gewinn:

 


um bei stagnierendem heimischen/europäischen Markt die Wachstumschancen z.B. in Asien und Lateinamerika zu nutzen

 

um durch zusätzliche Verkäufe auf Auslandsmärkten einen höheren bzw. gleichmäßigeren Beschäftigungsgrad zu erreichen

 

um die Kosten für Forschung und Entwicklung z.B. breiter zu verteilen


um die Abhängigkeit von der Konjunkturentwicklung des heimischen Marktes auszugleichen

 

um bei Änderungen des Verbraucherverhaltens bzw. der technologischen Weiterentwicklung im heimischen Markt die Produktlebensdauer auf anderen Märkten zu verlängern

 

um potenziellen Wettbewerbern den Markteinstieg zu erschweren

 

 um durch Exporterfolge das internationale Image des Unternehmens zu stärken

 

um höhere Gewinnmargen in hierfür geeigneten Märkten zu realisieren

 



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Herzlichen Gruß

Eugen Murdasow

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